Heilige Stätte der Wenden.

Auch wenn man, von geschichtlichen Vorkenntnissen unbelastet, den Ort entdeckt, wird der sensible Besucher von einer gewissen "Magie" erfasst, die diese Örtlichkeit auszustrahlen vermag. Auf dem Weg nach Wolfsruh fällt linker Hand ein Hügel ins Auge, der tatsächlich die höchste Erhebung im Umkreis darstellt. Morgens, schönes Wetter vorausgesetzt, wird der Hügel als erstes von der Sonne berührt. Seine ganze Strahlkraft entwickelt er aber bei Sonnenuntergang. Weit schweift der Blick von den Erdwällen über die Landschaft bis in die Sonnenberger Gemarkung und animiert den von alltäglichen Sorgen befreiten Geist zur inneren Einkehr.

Auch die Wenden, ein slawisches Volk, welches bereits im 7. oder 8. Jahrhundert die Ortslage besiedelte, erkannte die besondere Präsenz des Ortes und machte ihn zu einer heiligen Stätte. Laut einer ihrer Sagen ist "da wo die Alten liegen, auch das Grab des Zwergenkönigs".

Um 1880 fanden hier Ausgrabungen statt, die den Hügel, im Volksmund auch "Wolfsberge" genannt, zu einer bei Archäologen und Ethnologen "interessanten und ergiebigen" Fundstätte machten. (Qelle: Wikipedia)

 

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Erdwall der Ausgrabungstätte
Erdwall der Ausgrabungstätte
Blick bei Sonnenuntergang vom "Heiligen Hügel"
Blick bei Sonnenuntergang vom "Heiligen Hügel"
Fernsicht bis zur Sonnenberger Kirche
Fernsicht bis zur Sonnenberger Kirche