Ein Fasan zu Besuch

[Isabel] Am ersten Mai-Wochenende hatten wir hohen Besuch: Ein wunderschöner Fasan war plötzlich da. Wir waren beide hin und weg, wie stolz und farbenprächtig dieser Vogel ist. Und da wir beide keinen Ahnung von Fasanen haben, bin ich gleich mal zu Google und habe mich etwas eingelesen. Wie zu erwarten handelt es sich bei diesem Prachtstück um das Männchen - die sind ja in der Vogelwelt die bunten und schönen - wärend die Henne bräunlich ist, um in der Natur nicht aufzufallen und damit auch geschützt ist. Wie ein Hahn so hat auch der Fasan einen roten Bart, an dem man sein ungefähres  Alter erkennen kann. Unser Fasan ist eher jung, der seitliche Bart und noch nicht so "herunterlappend". Man findet ihn in offenen Agrarlandschaften mt hohem Gras. Sie ernähren sich überwiegend von Kräutern, jungen Pflanzentrieben, Schnecken (lieber Fasan, komm zurück ;-) Würmern und anderen Weichtieren. Ich kann das bestätigen, denn der Fasan war oft am Picken.



Die Balz beginnt im März. Der Fasan sucht sich mehrere! Hennen, um sie anschließend zu begatten. Von Mai bis Juni brüten die Hennen jeweils etwa 10 bis 16 Eier, versteckt im tiefen Gras, zwischen Brennesseln oder im Unterholz (Rauschendorf ist ein idealer Ort zum Brüten, möchte ich meinen). Die ganze Bebrütung dauert nur etwa 25 Tage, dann schlüpfen die Küken und werden streng von der Henne bewacht, so dass man sie kaum zu sehen bekommt.

 

Mehr Infos zu Fasanen findet Ihr hier: https://nrw.nabu.de/natur-und-landschaft/landnutzung/jagd/jagdbare-arten/weitere-vogelarten/05322.html

 

Aber eins muss ich noch loswerden: Fasane dürfen vom Herbst bis Mitte Januar gejagt werden. Ich werde niemals verstehen, wie man diese wunderschönen Vögle einfach tot schießen darf un daran auch noch Lust verspürt!

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